ACHTUNG • HOCHACHTUNG • ACHTUNG
WIR GEBEN BEKANNT:
DER KÜNSTLER
MAXIM WOLF FON KISELEV IST HEUTE AUS MOSKAU
NACH MÜNCHEN ZURÜCK ERFOLGREICH GELANDET!!!!
|
|
|
Kiselev
strandet, Maurer kommt, Lutzlinger lügt um Hilfe |
Würgen: Eine
gruselige Kasperliade
in Europas
grösster kleinster Künstlerkolonie
ERSTE FASSUNG Materialsammlung, wie
immer, reine Phantasy Skizzen
und erste Übung, als unbescheidener Versuch und um nicht gefressen
zu werden, und um dem Autors seine nächste auf ihn ein
wirkende alltägliche Umgebung, eingebettet in die Fakten der ihr eigenen
Realität zu schildern, unterwirft er sich der Macht der Worte,
um diese möglichst
selbstvergessen in als Kasper verkleidete Sätze zu fassen.
Kunstgespenst würgt
Kunstgeist aus der Domagkstrasse.
Kunstgespenst zieht gegen Kunstgeist vor
Gericht und verklagt Kunstgeist zu lebenslänglich »Hausverbot«
Eine Tränendrüse die unablässig immer wieder auf den
Plan tritt,
sich zündelnd stalkend seine selbstgewollten Watschen
abholt
und anfängt
drohend die Knöpfe der Abwehr zu
drücken,
weint Krokodilstränen
versetzt mit sich vermehrenden Gaukeleien,
die nagen am Geist, fressen sich
durch und rauben den Schatz:
die
kostbare Zeit.
Ein totes Karnikel verpestet die Luft, Ratten
sausen.
Ein Militärpolizist
in roter Zipfelmütze
getarnt als Rasenmäher hält ein Schild mit HAUSVERBOT ins Publikum,
verjagt dabei einen Maurer und einen fuchtelnd würgenden
kotzenden Augustiner,
legt sich zu ihm ins Gras und so nimmt das Verhängnis
seinen Lauf....
eine Lüge vertreibt die auf den Grashalmen sich
wiegende wartende Zeit,
spaziert über
die Bühne,
teilt sich mit und teilt sich in seinen Zwiespalt, in
ein: "er
hat mich gewürgt"
und "ich
hab ihn nicht gewürgt" und in: "er hat mir mit
seinem Rasenmäher meine Zehen geschnetzelt"
und in ein "der Schorff an seinen Zehen war schon lange trocken"
in
den Büschen lauert fragend der Glaube. Ein Zweifel zwitschert.
Herein stürtzt
Provokation ratternd der Striebs, streckt die Zunge
raus und kotzt über
die Bühne. Aus dem Fenster vom Turm fängt eine grüne Sirene
gerade noch ihr fliehendes Kinn ein und schreit "Alarm". es
heulen die Sirenen, heran kommt eine Hundertschaft von Laubfröschen
mit blau blinkenden Augen....
Die Grossmutter liest dem Kasper zum Einschlafen eine Geschichte
...die Liebe, von Geburt an mit ihrem
siamesischen Zwilling dem Hass am Herzen verwachsen, führt
aus Verstrickung eine blinde Verachtung über eine Brücke über
den mit Schuld verhangenen tiefen Schluchzer, in dem die Sühne ächzt
und rote Flammen giftig nach Vergeltung züngeln. Durch einen
Nebel bittriger Tröpfchen führt die Klarheit eine grinsende
Versuchung mit trommelndem Herzschlag vorwärts in die Zukunft,
die gerade der Vorsehung die letzten Neuigkeiten flüstert.
Sie habe gehört dass dem frisch geborenen Ende ein kranker
Anfang naht, und daher bittet das Ende die Gier ein Formular
aufzusetzen auf dem das (Vertrauen, Ehre) allem Streben die Sorge
abnehmen wollen solle, und weiter verfüge, dass die Lust
beauftragt wird Erinnerungen zu sammeln, die dem Vergessen zugeführt
werden sollen, auf dass sich das Verlangen wiederhole was das
Immer dem Nie stets untersagt hat....
der Kasper gähnt und schläft
ein und träumt von Grossmutters Küche
Herein tritt der Sohn vom Erfinder aus Dachau
der gerade seine Frau entlassen hat, weil sie einer Sekte hörig
sich nicht mehr an seinen Willen schmiegte und er verkündet
wohlgemut, er wisse das Geheimnis ewigen Lebens und das Elixier
dazu könne man aus seinem Bauch destillieren, den stelle
er der Wissenschaft aber nicht zur Verfügung, also müssten
alle, so wie sie da sitzen um ihn herum, dem Zeitlichen weiter
die Eingeweide rupfen und an ihrem Schiksal sägen. Darauf
regen sich aufgeregt die mithörenden Geister in den
Flaschen im Kühlschrank, sie erklären sich zur Minderheit
und pochen an die Tür, die springt auf und heraus hopst
ein grunzender Psycho seinen Kopf in einer Wildschweinschnauze
stürtzt sich wüst auf den Bauch des Kasper...
Kasper wacht auf und gewahrt im Halbschlaff benommen die
Grossmutter die sich ans Herz fasst und schnauft und schnappt
und ächzt und gerade einen Herzinfarkt überlebt.
es klopft: "Wer da?" "Polizei! öffnen
Sie oder wir erbrechen die Türe" |
| |
draussen stehen zwei Eier reiernde Meier, sie schicke
der Verein den Kasper zu feuern.
Die Grossmutter: "wir
waren Nase an Nase, Auge im Auge und hörte ein
leises Hilfe ..., es war ein Gerangel das geb ich zu, und dann
sagt
er der Richterin, er habe das Material jedes zu seiner Bestimmung
entsorgt,
das Eisen
dahin, den Pressspan dort und die Eierschalen auf den Komposthaufen..."
die Zeugin: "und
dann lag er im Gras langte sich an den Hals und sagt, Maxiiiim, warum
nur hast diu
das getan?"
der Angeklagte kritzelt auf ein Paper
das vor ihm liegt, " die lügt auch"
ein braunes Käferlein wagt sich aus
seinem Loch im Strunk;
holt weit aus und haut mit einem Hammer drauf:
"er mißbraucht den Verteiler und macht Meinung!
schließt ihn aus, schließt ihn aus; raus raus raus!....
"
| schwer erwürgt •• und
gerade noch lebendig: |
 |
| Antrag zur konstituierenden (1.) Sitzung des Mieterbeirats |
Um nicht
eine latente Gefährdung des friedlichen Miteinanders
von Mietern und Vorstandsmitgliedern besorgen zu müssen, verlangen
wir, dass ohne Anhörung des Mieterbeirats keine Kündigungen
ausgesprochen werden dürfen. Gleiches soll für alle Entscheidungen
gelten, die die zentralen Themen des zusammen Lebens und Arbeitens
betreffen, also über das normale Tagesgeschäft hinausgehen.
Wir benötigen dringend ein Kontrollgremium gegen die Willkür
einzelner Entscheidungsträger die schon bisher durch ihr dominantes
Auftreten als Repräsentanten struktureller Gewalt eine permanente
Verunsicherung unter den Mietern bewirken - in der Wahnidee umgehend
allein durch ihre Einflussnahme jeder Zeit missliebige Mieter sowie
deren Gäste vor die Tür setzen zu können.
In Zukunft sollen keine Entscheidungen zu Lasten einzelner Mieter
ohne Einbeziehung des Mieterbeirats möglich sein.
Warum dieser
Antrag? Es kann schliesslich nicht sein, dass die Mieter zusehn
müssen wie die Vereinsvorstände
die Mieter vor vollendeten Tatsachen stellen, in dem sie das
Stimmrecht
nur unter sich aufteilen.
Selbst in der bayrischen Gemeindeordnung ist vorgesehen das
zu allen wesentlichen Entscheidungen der Gemeinderat zustimmen
muss.
Der Mieterbeirat
soll aus seiner Mitte drei Sprecher wählen
dürfen, die nicht gleichzeitig Mitglieder der Vereinsführung
sein dürfen.
Es wurde leider
die Chance verpasst im Zuge der Gesamtsanierung der Bausubstanz
die strukturellen und personellen Defizite
des überkommenen
Vereins(un)wesens zu beheben. So soll wenigstens der Mieterbeirat
eine direkte Mitbestimmung der Mieter möglich machen.
Lutzlinger
|
eine durchaus beachtlich gescheite, zu respektierende
Meinung dazu:
| |
Hallo Herr Weinmann,
bitte hören Sie auf den Verteiler für seltsame Anschuldigungen
und zum Meinungsmachen
zu missbrauchen. Zudem vergreifen Sie sich im Ton und allgemein ist es
ein wenig wirr geschrieben.
Ich persönlich möchte im Verteiler Texte dieser Art nicht vorfinden
und finde das jeder der den Verteiler für Anschuldigungen etc. benutzt
nach einer Zeit aus diesem ausgeschlossen wird.
Mit freundlichen Grüßen
XXX XXX
|
München
Domagk im November
|
sehr geehrter
Herr Prof. Huber,
Einer Ihrer
Studenten treibt sich abtrünnig, entgegen
Ihren strikten Anweisungen immer noch in der
Domagkstrasse
rum.
Wir bitten
Sie höflichst, ihn, wie auch die anderen hier her Verirrten,
so schnell es geht bald möglichst wieder einzusammeln.
mit freundl.
Gr.
Lutzlinger
|
radikaler
Liberalist
vielleciht waren unserem Kritiker auch nur die folgenden
Sätze zu polemisch:
| Vereinsmeiereiereiertanz mit feuerzauber? |
wir wollen uns gerne selbst verwalten!!!
aber nicht
von einem Haufen Nicht-Künstler in schweren Selbst-RechtfertigungsNöten
mit-regiert werden!!! Vier Vereine haben zusammen 100% iund treffen Entscheidungen über
mehr als 100Künstlerateliers.in manchen Vereinen unter denen der kunstloseste
das als Kunstverein getarnte Messebauernetzwerk im Gewande eines nicht gemeinnützigen
Mieter-Hs35 Verein, hat es nicht viel mehr als 5 Mitglieder und im anderen hat
es nur die 5 Vorstandsmitglieder oder vielleicht noch zwei mehr oder drei, macht
zusammen höchstens 15% der Mieterzahl, trifft mindestens 50% der Entscheidungen....
lutzingerling |
UNSER WAHLPROGRAMM
ZUR FREIEN KUNSTAUSÜBUNG ENTWURF |
Bitte
liebe Stadt, schick uns zur Verstärkung echte
Künstler her, bitte!!!
xxx
| wir kündigen an: |
AVANTI APLANTI
Sehr geehrte Damen und Herren
liebe Karnikel und Kaninchen,
liebe Fröschlein liebe Bienchen...
wir
freuen uns
mitteilen zu können
dass wir mit ich und mich
www.nabelfernsehn.de
auf sSsendung gegangen bin,
mit
fröhlichen Grüssen
der Indendant
könig Lutzili
|

...dann weinen wir uns durch und löschen die Feuer mit unseren
Tränen!
gell?

brachial radikalliberal

SELBSTHERRLICHKEITLUTZLINGER
DasDemHalseNaheOhrläpchen © Kiselev
wenn da Räuber Kneisl vor 100 Jahren am Schandarm seine
Haxn wegschiast, hat heute der Kneissl unsere Sympathie. ???
seltsam das, darf man das? äm..... und dann hams erm an
Bauch zamgschossn und seine Brille von der Nasn und dann hams erm
kängt, und
wird zur Legende....
zurück zur Vergangenheit in der Gegenwart: |
|
|
3.advent 2009
in Münchens grösster "künstlerkolonie"
ist auch jeder Vollidiot ein Künstler
und mancher Volldepp im Kunstvereins-Vorstand.
.

Zappendusterer Seelenfrieden
Es gibt Künstler in der Domagkstrasse, die haben die Vorfälle beobachtet,
aber nichts gesehn...
|
Sehr geehrte Damen und Herren
liebe Karnikel und Kaninchen,
liebe Fröschlein liebe Bienchen...
EXZESSIVER DROGENKONSUM VERKLEBT euch DIE SYNAPSEN UND VERURSACHT PARANOIA
darum mehr Bier bitte!!!
m.frdl.Grüs.
lutzingkling
|

Atelier Stadtzentrum
mit Tiefdruckrpresse und Staubsauger
gibt es sonst noch in München ein Künstlerhaus
mit HAUSVERBOT für Künstler?

|
weil jeder Depp ein Künstler ist
hat es dort auch so viele Künstler---deppen...in Münchens
grösster
Gauklerkolonie.
gibt es irgendwo in Deutschland ein Atelierhaus mit HAUSVERBOT für Künstler ??? verhängt von einer Gauklertruppe? oder gibt es sowas nur in München???
HIPPIE-DIKTATUR
|
von Teilen - der zu anderen Teilen hervorragend
arbeitenden - Domagker Selbstverwaltung durchgesetzte KLAUSEL
IM MIETVERTRAG der Domagkateliers:
§ 25 Hausverbot gegen Gäste
(1) Personen die von einem durch die GmbH Domagkateliers
ausgesprochenen Hausverbot betroffen sind haben kein Recht,
sich in dem Gebäude oder auf dem Umgriff aufzuhalten.
(2) Der Vermieter braucht solche Besucher eines Mieters
nicht zu dulden, die seinen Ruf oder den Charakter seines
Hauses gefährden oder andere Hausbewohner erheblich
belästigen.
interessant wäre die verschärfte
Variante gewesen
Absatz 1 ist in sich diktatorisch
angelegt,
da der kleine Kreis der GmbH im Sinne des Vielfalterhalts von Nichtkünstlern
durchsetzt ist und sich anmasst den Charakter des Hauses festzulegen
sowie die Hausverbote zu verhängen und gegen schwierige, künstlerisch
bereits bewährte und in Sachen Kunst hart arbeitende Künstler
duchzusetzen.
Absatz 2 trifft voll auf Teile der Domagker
Selbstverwaltung zu, die mit hetzerischer Larmoyanz, Kunst-zerstörerischem
Handeln und öffentlichen Auftritten vor Gericht, und den
stets geschlossenen Ateliers zu den DomagkAteliers-Ereignissen,
den
Ruf der Künstlerschaft
in den Domagkateliers bereits erheblich geschädigt haben.... |
|
|


ALS dOMAGK NOCH dOMAGK WAR zB: Open
Mic
(aus http://www.sub-bavaria.de/wiki/Open_Mic)
Das Open Mic bot Künstlern (Amateuren wie Profis) ein Mikrophon,
eine offene Bühne, offene Herzen und offene Ohren. Im Mai 2005 feierte
die Veranstaltungsreihe ihr großes 8-jähriges Jubiläum.
Im Gegensatz zum Poetry Slam gab es keinen Wettbewerb und keine „Auslosung“.
Die Schriftstellerin Nancy Peiffer hat diese Veranstaltungsform 1997
aus den USA mitgebracht und in den Domagkateliers angesiedelt. Von 2001
bis 2005 wurde das Open Mic von dem Literaten Thomas Glatz, zeitweise
auch vom Musiker Jan Bruhnke (Cloinc) organisiert.
Die Veranstaltung konnte auf eine lange Tradition zurückblicken.
Da die Räume zu klein wurden, zog das Open Mic Anfang 2004 aus den
Domagkateliers in die Weltwirtschaft im „Eine Welt Haus“ in
der Schwantalerstrasse.
Das Open-Mic-Mikrophon erzählt von Thomas Glatz
Die meiste Zeit friste ich ein eher bescheidenes Dasein. Ich wohne in
einer staubigen grünen Holzkiste, die dem Tontechniker Andy Wott
gehört, zwischen Kabelsalat, schwarzem und beigem Gaffertape. Die
Gaffers sind ganz nett, nur manchmal übertreiben sie es etwas und
erzählen anzügliche Bauarbeiterwitze. Da bin ich etwas heikel.
Das beige Tape kennt allerdings eine Fülle von Ostblockwitzen. Die
sind zwar schon etwas älter, aber zeitgeschichtlich nicht uninteressant.
Breschneew eröffnet 1980 die Olympischen Spiele in Moskau. Er liest
vom Blatt: „Oh,oh,oh,oh,oh…“. Sein Sekretär sagt
aufgeregt: „Aber Genosse Breschneew, das sind doch die olympischen
Ringe!“ Angeblich ist das eine wahre Geschichte. Oder: Breschneew
besucht das Kloster Sagorsk. Moment. Ich wollte Ihnen ja von meiner ehrenamtlichen
Tätigkeit als Open-Mic-Mikrofon erzählen. Die Schriftstellerin
Nancy Peiffer aus Chicago hat diese Veranstaltung vor acht Jahren in
der Künstlerkolonie Domagkateliers im Norden Münchens angesiedelt.
Ein Open Mic ist normalerweise ein Vorprogramm eines Poetry Slams oder
einer HipHopJam, in den USA auch eine offene Bühne für regionale
Blues- und Rockbands. In den Domagkateliers hat die Veranstaltung einen
ganz eigenen unverwechselbaren, abendfüllenden Charakter entwickelt.
Besucher schreiben sich in eine Sign-Up-Liste ein und geben bis zu zehnminütige
Darbietungen zum Besten. Die meisten Gäste lesen eigene Texte, aber
auch Musik und Performances aller Art sind willkommen. Na und was ich
da alles gehört habe! Ein Open Mic ist keine gewöhnliche Literaturveranstaltung
(Günter Grass liest in der Volkshochschule bei einem Glas Wasser
und möchte dabei nicht gestört werden sagt Wiglaf Droste).
Auf einem der ersten Open Mics gab es Jovan Jovanovic,einen serbischen
Künstler, der eine Überforderungsperformance aufgeführt
hat. Er improvisierte auf einem Syntheziser, während er gleichzeitig
drei Gedichte schrieb, die er vorlas, während er mit der anderen
Hand sein Instrument bemalte. Oder die „piss in bottle performance“ von
Joe. Da habe ich mit Rückkoplungen meinerseits nicht gegeizt! Aber
das erzähle ich ihnen lieber nicht. Jovan Jovanovic hat später – das
muß im Juli 1998 gewesen sein – die Hausschweine bemalt.
Der Künstler Blödgott hielt sich in der Künstlerkolonie
nämlich damals drei vietnamesische Hängebauchschweine als Kunstprojekt,
wurde vom Vorstand des Kunstvereins AKKU e.V. verklagt und scheiterte
am Landgericht München II in zweiter Instanz mit seinem Vorhaben.
Bei der großen Symphonie für Schweine von Punkt 24 und Elmar
H. Guantes durfte ich auch mit dabei sein! Das war großartige Musik!
Ich habe schon großartige Musik gehört! Teddy Alemmu auf der
Kirarr, einer äthiopischen Harfe. Die japanischen Tsunami Riders,
die Wolf Biermann Explosion und Ähnliche Künstler, Jazz Levenberg
aus Südafrika, MoP, Jeffrey Hayes, Anchors Up, The final Curtain,
die Great things echoes, Experimentaljazz von Schaufel. Elektronischen
Noize von Andy Wott und Epileptic Rootz. Einmal hat sogar der Kamerakino-Sänger
eine Human-Beat-Box-Version des „Trans-Europa-Express“ durch
mich gesungen. Das ging mir durch und durch. Als wir einmal im Pathos
Transport Theater zu Gast waren hat sogar Joachim Deutschland mit mir
gesungen. Wollte sagen in mich.
Ich habe schon unzählige von Gedichten und Geschichten gehört.
Unglaublich öde, langweilige, mäßige, spannende, mitreißende
und geniale Texte. Christine Wunnicke hat aus „Jetlag“ gelesen
und Claudia Singer, bevor sie noch nicht bei Rowohlt gelandet ist. Wieviele
Stabreime, Binnenreime, Zisch- und Zungenlaute, Kehl- und Schnalzlaute
ich mir schon habe anhören müssen! Ich habe ein schlechtes
Namensgedächtnis. Aber die Leute, die öfter kommen und lesen
kann ich mir schon merken. Axel Klingenberg, Hypochonder Rockstein, Stein
Vaaler, Brian Burger, Rhymemantiker, Relevant Elephant, Mayerbeetle,
Matthias Vogel, Nikolai Vogel, HP Vogel, Ed Schmitt, Tommy Schmidt, Rosy
Stegmann, Ingo Lachmann, Andreas Heckmann, Afrah Farah, Boris Lecombe,
Miss Harmlos, Vera von Rimscha, Eduard Link, Shevaya. Komisches Pseudonym,
dachte ich mir. Warum nennt sich ein junger Mann „Shevaya“ (der
der sich verliert, während ein Zug vorbeifährt)? Shevaya hat
sich im Hobbykeller seiner Eltern autodidaktisch tuwinischen Obertongesang
beigebracht:. Einmal hat er – mit einem Leuchschwert bewaffnet – ein
Obertongesangsduell mit dem Hund eines Besuchers ausgetragen. Ich weiß aber
nicht mehr, wer gewonnen hat. Ich glaube Kalina, der Hund. Einer der
schönsten Abende war das fünfjährige Jubiläum. Da
denke ich gerne daran zurück. Da weihte ein echter Monarch, König
Lutz I. von Domagk, die Jubiläumsveranstaltung feierlich ein. Ich
stand ganz allein auf der Bühne, während der Monarch das rote
Band durchschnitt! Netzhaut führten im Hof eine gigantische Feuerperformance
auf. Der US-Slammer Aquiy stattete uns im Rahmen seiner Europa-Tournee
einen Besuch ab. Und Slam- Ikone Rayl Patzak performte aus dem Stegreif
den Text, den er angeblich auf dem allerersten Open Mic vorgetragen hatte.
Mann, war ich wichtig an diesem Abend!
Als die Frau, die mich einst gekauft hat, Nancy Peiffer 2001 nach Rotterdam
zog, wurde die Veranstaltung von dem Literaten Thomas Glatz und dem Tontechniker
Andreas Wott weitergeführt. Auch der Musiker Jan Bruhnke (Cloinc)
war ein Jahr lang mit von der Partie. Aus Platzgründen zog die Veranstaltung
2004 aus der Künstlerkolonie in den Westen der Stadt. Jeden dritten
Sonntag im Monat ist nun die gemütliche Weltwirtschaft in der Schwanthalerstraße
80 der neue Austragungsort. Vielleicht sehen wir uns da einmal. Ich kenne
eine Menge guter Witze. Kommen sie mal zu mir, in der Pause, wenn Moderator
und Stargst-Co-Moderator mit den Gästen plaudern und der DJ mir
eine Verschnaufpause gönnt.
Kategorien: Lesung | 1990er | 2000er | München | Domagkateliers

die WAHRHEIT •• MEIN FREUND

... mit uns nach unten ••
|

Harry M: " durch
was ist gute Laune zu ersetzen? "
Maxim Fon Wolff Kiselev: " durch
einen Schöpfungsakt...."
Harry M: "...guten
Tag, was projezieren
Sie denn heute schönes
in mich hinein?"
Epimetheus an Prometheus:
" ...ein Stückerl Speck hängt, und eine Wurst hängt,
zum trocknen, am Haken der versuchten Macht.
Sich windende Maden müssen diesen Anblick noch lang
ertragen...
auf einem Schiff..."
es weht dem Segel des Propheten ein
vom Freund geblasener Rückenwind:
...Land in Sicht!!!
Tatütata
früher als es noch keine Handys gab, schob die Polizei
auf ihren Revieren noch eine ruhige Kugel, weniger Patrouillen
fuhren und weniger Einsätze waren zu fahren.
Heute: es kommt koksbeladen, ein durchgeknallter Fotograf,
im Schlepptau eine vollbusige Zierde..ruppig auf der Suche
nach einer "location" einher... . trifft
in einem zuvor an anderer Stelle gezündeten Furor
auf einen Einwohnerling, schubst ihn ein bisschen und dieser
bekannt als "der hellhörige Topfdeckellüfter
mit der schnellen Hand am Notruf" flattert nicht lange
und zieht schon gleich flups sein Handy aus der Hose und
ruft die Polizei herbei....
Prometheus an Epimetheus:
" Artgerechte Künstlerhaltung
* "
|
*cit:
Harry Maurer
|
KUNSTZERSTÖRUNG HS
49
 |
entartet: Ostermontag, Palme
vor der Türe zu Emaus... Jesus bricht das
Brot und wird erkannt...
und vom Münchner Kunststudenten als Kunst
nicht anerkannt... |
Ostern 2010
|
| sehr geehrter Herr Prof. Huber
Einer Ihrer abtrünnigen Studenten
hat sich...
entgegen Ihrer strikt akademischen Anweisung
die »Domagkstrasse« zu meiden...
geradezu direkt in Münchens grösstes Atelierhaus
verlaufen.
Ein Münchner Kunststudent
zerstört,
aufgehetzt von einer
weinerlichen Hippieschar
Folge auf Folge
meine Kunst im Freien,
die er
- mich als "Psycho" bezeichnend -
seinen Worten nach:“nicht als Kunst definiert"
Für mich ein unerträglicher,
die Fortsetzung meiner künstlerischen
Arbeit
bedrohender Zustand.
Ich bitte Sie daher höflichst,
den in die Kunst verirrten so schnell es geht
bald möglichst wieder einzufangen.
mit freundlichen Grüssen ••
Lutz Weinmann
|

Hai an Alle
und da gibt es dann noch den kuriosen, moralisch äusserst
Strengen mit Stimmrecht in der GmbH, den Funk, nojo,
der war vor vielen Jahren mal auf einer Party in meinem
Atelier Kreitmeyerstr.... schüttete Wein auf meine
Bilder und vergriff sich in meinem Gesicht... haben
wir uns längst vergeben, nur neulich zu Ostern,
hats der Karli, der sich selbst Lutz genannte, wieder
aufgetischt...
funkfinkfunk
Hai an Alle
mämä mähähääää ding
ding dong...

| Harry M: "ihr
sollt keine Oberlutze neben mir haben" |
Hai an Alle
Also es war ein Irrtum,
der Umgedrehte ist nicht umgekehrt,
sondern ein verdrehter Eingerührter.
uiui ZukunftDomagk
Hai an Alle
und an das Kulturreferat:
Eine Elster hat es mir geflüstert:
"unser Aller fleissiger Kunst-verständiger
Haus50 Verwalter,
der mit dem Aussehen eines marxistischen Debreziners,
bekommt vom Rest der schmierigen Runde eine Abmahnung...."

NARRENSCHIFF
Hiermit stelle ich den Antrag:
gegen eine Verwaltung der DomagkAteliers Haus50
bestehend aus einer Bande verschworener Hanswursten
ohne
• Kunstausübung,
• Kunstkenntnisse,
• Kunstverstand
• Kunstsachverstand...
die zudem den Bestand des Hauses als Künstlerhaus gefährden
indem sie
-von der Stadt geduldet-
weiterhin sich treiben lassend
mit ihrer So-tun-als-ob-Kunst
sich fest zecken und den Ruf
der Domagkateliers ruinieren.
liebe Grüsse
Lutz Weinammann
Hai an Alle
das letzte Gerücht: Es
wurde nicht nur den Holzbildhauern die Kaution
nicht zurückbezahlt... aber
das geht uns wirklich ganz und gar nicht überhaupt
nichts an...
mämä mähähääää
ein Kleingeist stellt die fängliche
Frage: " ..... ..... ??? ist wohl
mit diesem Geld die Einlage in die GmbH bezahlt worden?" ööö öää äüü ü
ein Weingeist gibt die fliehende Antwort: "Oh!
o o OOOOoooo ....das aber geht uns doch was an..."

HIPPIE-DIKTATUR
|
von Mitgliedern - der zu anderen Teilen
hervorragend arbeitenden - Domagker Selbstverwaltung
durchgesetzte KLAUSEL IM MIETVERTRAG der Domagkateliers:
§ 25 Hausverbot gegen Gäste
(1) Personen die von einem durch die
GmbH Domagkateliers ausgesprochenen Hausverbot
betroffen sind haben kein Recht, sich in dem
Gebäude oder auf dem Umgriff aufzuhalten.
(2) Der Vermieter braucht solche Besucher
eines Mieters nicht zu dulden, die seinen Ruf
oder den Charakter seines Hauses gefährden
oder andere Hausbewohner erheblich belästigen.
••
Absatz 1 ist
in sich diktatorisch angelegt,
da der kleine Kreis der GmbH im Sinne des Vielfalterhalts
von Nichtkünstlern durchsetzt ist und sich anmasst
den Charakter des Hauses festzulegen sowie die Hausverbote
zu verhängen und gegen schwierige, künstlerisch
bereits bewährte und in Sachen Kunst hart arbeitende
Künstler duchzusetzen.
Absatz 2 trifft voll auf Teile der Domagker
Selbstverwaltung zu, die mit hetzerischer Larmoyanz,
Kunst-zerstörerischem Handeln und öffentlichen
Auftritten vor Gericht, den Ruf der Künstlerschaft
in den Domagkateliers bereits erheblich geschädigt
haben....
|
Domagkfrage: “...
hast du Zeugen???" |
Refrain:
Und fordere als Mieter in Haus50,
die lustige Verwaltung Haus50 (GmbH). in seiner bisherigen
Form aufzulösen,
ff
• • • •••• ////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/////\\\\/// •••• • • •
|
SCHLUSS MIT
SCHMUTZIG
eine Party-Kunstlight-high-Kunst etabliert sich
in dem Kulturprojekt DomagkAteliers ?!
Kanon: KUNST
IST GROß •• KUNST MACHT ERNST :
Harry M: "...wir
Künstler haben die Welt immer schon im Vorraus
bedacht..."
Frage:
- zahlt ihr die Miete? vergünstigt?
- habt ihr die Kaution bezahlt?
- habt ihr euch irgendwelche Vergünstigungen
zugestanden?
Ich stelle den Antrag:
alle kulturell-politischen Verwaltungs-Angelegenheiten
aus den Häusern Haus 49 und Haus50 künftig
zu trennen.... weil es ausser einer machtpolitischen
Kontrolle beider Häuser für die geballte
Einheits-Verwaltung keinen vernünftigen Grund
gibt … ausser? (mit der Bitte um Begründung)
da es:
a) für die bestehende Verwaltung
beider Häuser eine Erleichterung bedeuten würde,
alle Entscheidungen unabhängig vom anderen Haus
zu treffen
b) durch die Trennung der Verwaltung eine finanzielle Vergütung
für die Arbeit der Verwaltung, spezifisch nur aus
den betreffenden Häusern anfallen
und verrechnet werden würde.
Haus 50 ist ein städtisches
AtelierHaus,
Haus 49 ist ein (privates) Wagnis?/Wohnhaus Projekt, verwaltet
von einer Feuerspuckertruppe.
• Haus 50 in
seiner Struktur und Konzeption, seinem Anspruch an
die Kunst und zur Ausübung von Kunst unabhängig
von Haus49 ist.
• das alte Prinzip der
Domagkstrasse, romantisch obsolet, als »Künstlerkolonie« nicht
mehr greift, und daher für eine übergreifende
gemeinsame Verwaltung kein Bedarf mehr besteht....
und zu untersuchen wie die verbleibenden Künstler
aus Haus49 in die Räume von Haus50 integriert
werden können.
 |
!nicht jeder
"Künstler" ist ein »Künstler«! |
" wer
mich sieht, dem trete ich schon in Erscheinung" *frei
nach Joseph Beuys
 |
© Harry
Maurer
|
der
Irrtum
Haus 49 als
Teil der Domagkateliers Haus50 ist nur unter der
jetzigen Besatzung, -und der Hausverwaltung, ...
am Petroleum berauschte Feuerspuker mit
Polizeigeschrei
.... kunstzerstörerisch
und Justiznotorisch Künstler vertreibend ...
irgendwas zwischen Vielerlei und mit der Kunst
verkracht, und Kunst nicht gefunden sind - als
Ersatz von Haus35 ...
Wenn in Haus
49 die Künstler die Räume beziehen, und
um dies zu garantieren, die derzeitige Verwaltung
ihrer Posten enthoben werden, dann....
NICHT JEDER »NICHT KÜNSTLER« IST
EIN »KEIN KÜNSTLER!«
jeder Kunstzerstörer
und Künstlervertreiber ist ein Trottel oder kunstloser
Menschenverächter!
München
im März
|
an die Mutter aller Tugenden
Oh Demut,
gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut und
die Kraft,
Dinge zu ändern,
die ich ändern kann,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.
mit freundlichen Grüßen
Lutz Weinmann*
*frei nach Niebuhr
|
liebe
Stadt erhalte uns Haus49 als Wohnheim für Künstler!
und! Freunde der Kunst... oder als ein von der Stadt
verwaltetes!
Asyl für Obdachlose ...
KUNSTGAUKELFREI
Das HAUS 49, zum großen Teil belegt von so tun-als-ob-Künstlern
vom Messebau ist mir mit der Erfahrung der letzten
Jahre, in denen Feuerspucker und durchgeknallte Messebauer
das
Geschäft übernahmen,
so was von Wurscht geworden. Die paar verbliebenen
ernstzunehmenden Künstler wie Rachel, Boris, Artur,
der Crotla, Rocco und vielleicht einige, die ich nicht
kenne oder übersehen habe, sollten im Gegenzug
zur RETTUNG VON HAUS50 »als Atelierhaus« mit
den dort von den Hippies und Kunstzerstörern fehlbesetzten
zum billig weiter wohnen in Haus49 ausgetauscht werden.
• Lese ich in euerer Argumentation das Schlagwort "Subkultur",
die so gern und schnell die Polizei zur Verstärkung rief, weil sie sich
selbst - die Subkultur- nicht verkraftet hat, und lese die Sülze von einem "freien
Geist" im Geiste eines larmoyanten Verwalters, eines vor dem Gericht streitenden
gewalttätigen kunst-ignoranten Künstlervertreibers und lese dessen
durchgedrückten Hausverbot-paragraphen im Mietvertrag … und lese "jeder
ist willkommen" zu den weinerlichen Hetzreden eines lügnerischen Klüngels
im "Wohnzimma" das der Hetze blind aufgesessen sofort schliesst, wenn
lustige Gäste kommen… überfällt mich die Unlust mit euch
zu kämpfen, und bin insofern nur soweit bereit mich für das Haus49
einzusetzen, dass es das U zum O als ein Künstlerkaree macht, in dem ernsthaft
und hart an der Kunst gearbeitet, und nicht von einer Clique von Messebauern
im Bunde mit hüpfenden Satyren und zart besaiteten Feen und Elfen an dem
die Kunst zersetzenden romantisierenden "wir sind alles Künstler"-Flair
gestrickt wird. Tut mir leid Freunde, aber Europas grösste Künstlerkolonie
ist leider! nicht mehr, und das was übrig blieb und jetzt wirkt, ist ein
- das was Domagk einmal großartig machte, teilweise nicht kennender und
die es gekannt haben: ignorierender- im Sumpf steckengebliebener, kleinkariert
unfreier Geist voller wirrer Abhängigkeiten…
|
|
|
| |
Beispiel der
Künstlerhetze: ein nicht ausgeteiltes dennoch mir indirekt persönlich übergebenes
Flugblatt in fast jedem Satz eine voll von der Humorlosigkeit der sogennanten
Künstlern zeugende lügnerische weinerliche Übertreibung...
|